MitarbeiterInnen und Führungskräfte in der Pflege – ob in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen oder anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens – arbeiten in einem Umfeld, das von Personalknappheit, fortschreitender Verdichtung und wachsenden Erwartungen geprägt ist. Sie leisten dabei oft mehr, als sie auf Dauer verkraften können.
Die physischen Belastungen sind unmittelbar sichtbar. Die psychischen oft nicht.
Wer täglich mit Leid und Endlichkeit umgeht – und mit der Spannung zwischen dem eigenen Anspruch und dem, was im Alltag tatsächlich möglich ist – trägt eine Last, die nach außen unsichtbar bleibt und im Inneren als Erschöpfung, Distanzierung oder stille Resignation wirkt.
Im beruflichen Alltag funktionieren die Betroffenen meist weiter. Erst auf den zweiten Blick zeigen sich die Folgen: in der Qualität der Zusammenarbeit, in der eigenen Gesundheit und in den Beziehungen außerhalb der Einrichtung – mit Auswirkungen, die weit über die einzelne Person hinausreichen.
Daher habe ich Angebote zusammengestellt, die sich an unterschiedliche Berufsgruppen, Anliegen und Wirkungstiefen richten.
Ein Angebot wendet sich an Führungskräfte und MitarbeiterInnen, die in emotional angespannten Situationen ihre Handlungsfähigkeit bewahren wollen („Stärkung der emotionalen Kompetenzen“).
Ein weiteres Angebot lädt dazu ein, Empathie neu zu denken – als bewusst gestaltbare, professionelle Kompetenz statt als selbstverständliche Eigenschaft („Empathie leben, ohne sich zu verlieren.“).
Ein eigenes Angebot richtet sich an Teams, die ihren Umgang mit unterschiedlichen kulturellen und persönlichen Hintergründen bewusst gestalten wollen („Diversitätskompetenz entwickeln und stärken“).
Speziell auf die Integration ausländischer Pflegekräfte und Auszubildender ist ein weiteres Angebot zugeschnitten: Viele Einrichtungen werben aufwendig an – und verlieren ihre Fachkräfte innerhalb der ersten ein bis zwei Jahre wieder.
Die Gründe liegen selten in der Pflege selbst, sondern im Ankommen, in Spannungen im Team und in fehlender Wertschätzung der mitgebrachten Kompetenzen. Hier setzt das Workshop- und Trainingspaket („Vielfalt willkommen heißen.“) an.
Zwei weitere Angebote nehmen Konfliktsituationen in den Blick und richten sich an Teams wie Führungskräfte im pflegerischen und ärztlichen Bereich von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern („Stärkende Konfliktkultur“ und „Nicht Konflikte lösen – sondern Konflikte nutzen.“). Wo emotionale Anspannung wächst, entstehen Spannungen untereinander ebenso wie gegenüber Angehörigen, Lieferanten oder Zuweisern. Ein bewusster Umgang mit Konflikten entlastet das gesamte Team.
Wo es sinnvoll erscheint, können auch Supervisionen für Teams ein wirksamer Weg sein.
Allen Angeboten liegt dasselbe Ziel zugrunde: die Handlungsfähigkeit Ihrer MitarbeiterInnen und Führungskräfte – in Krisenzeiten und darüber hinaus – zu erhalten und zu stabilisieren.
Wie Sie als Führungskraft und Mitarbeiter mit Ihren eigenen Emotionen und den Emotionen Ihrer KollegInnen besser umgehen können, zeigt Ihnen dieses Training. Themen, Zielsetzungen, Dauer und Kosten finden Sie hier.
Empathie wird in der Pflege oft als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Wer empathisch mit anderen umgeht, gibt viel von sich selbst. Das erfordert Kraft, Mut und vor allem einen gesunden Umgang mit den eigenen Emotionen.
Mehr zu den Themen und den Zielsetzungen finden Sie hier.
Wie wird mit der Verschiedenartigkeit von Menschen, aber auch Gemeinsamkeiten in einem Team umgegangen? Wird es als unüberbrückbares Hindernis oder als Chance gesehen? Wie Ihr Team für einen bewussten Umgang mit unterschiedlichen kulturellen und persönlichen Hintergründen sensibilisiert wird, finden Sie hier.
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag in der Pflege. Sie entstehen überall dort, wo Menschen unter Druck zusammenarbeiten, unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und schwierige Entscheidungen zu treffen sind. Dieses Training lädt ein, Konflikte, Fehler und Reibung neu zu denken. Wie das gelingt, lesen Sie hier.
Konflikte spalten – am Arbeitsplatz oder im Privaten. Die Pandemie deckte auf, was zuvor schon schwelte und macht Vorurteile, Einseitigkeiten oder Widersprüchlichkeiten deutlich. . Wie es gelingen kann den Zusammenhalt zu stärken und ein „Wir“ im Team herzustellen, schildere ich Ihnen hier.
Teams brauchen Raum: Raum für Austausch. Raum für Reflexion. Raum fürs Loslassen. Raum für Debattieren. Raum fürs Einander-Finden. Teams brauchen „Frei-Raum“. Wie Sie Ihrem Team wieder mehr "Frei-Raum" geben können, erfahren Sie hier.
Um Ihr Unternehmen zukünftig besser im Wettbewerbsumfeld zu differenzieren, entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam eine prägnante und bedeutsame Identität. Wie Sie genau Ihre Unternehmensidentität schärfen, erfahren Sie hier.
Teams, die sich gegenseitig unterstützen und gut zusammenarbeiten, sind engagierter, motivierter und entfalten eine eigene Identität. Wie Sie die Teamidentität entwicklen und fördern können, lesen Sie hier.
Erziehung, Sozialisation, Werte, Glaubenssätze, Einstellungen, Haltungen, Freunde und besonders die Tätigkeit sowie das berufliche Umfeld prägen nachhaltig die Identität eines Menschen. Lesen Sie hier, was Sie mit Einzelcoachings für MitarbeiterInnen und Führungskräfte tun können.
Veränderungen sind ein Bestandteil des Lebens und auch der Arbeit. Damit derartige Veränderungen für Ihr Unternehmen effektiv und effizient verlaufen, planen und strukturieren wir den gesamten Prozess mit und für Sie. Wie Sie Veränderungen mit Sinn füllen können, erfahren Sie hier.
| Leistungen | Kosten in Euro (zzgl. Mwst.) |
|---|---|
| Vorbereitung/Nachbereitung/Dokumentation | 120,00 (pro Stunde) |
| Beratung/Coaching/Mediation | 250,00 (pro Stunde) |
| Supervision | 200,00 (pro Stunde) |
> Rollenkompass zur Erfassung der vier wichtigsten Bausteine „Fokussierung auf Kernaufgaben“, „Veränderungen umsetzen“, „Verstärkung erfahren“ sowie „Delegation und Abgrenzung“
> Ableitung von Handlungsempfehlungen im Umgang mit den o.g. vier Bereichen
> Führungsmodelle als Orientierung
> Wie führe ich mich selbst? Vom Selbstmanagement zu einer optimalen Mitarbeiterführung.
> Welcher Führungstyp bin ich? Mein Verständnis von Führung – mein Menschenbild.
Der Übergang vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten stellt in der Regel einen markanten persönlichen und beruflichen Einschnitt dar. Nicht nur der Wechsel der Aufgabe, sondern auch die damit einhergehenden neuen Verantwortungen stellen viele angehende Führungskräfte vor die Herausforderung neuer Beziehungen zum bisherigen Tätigkeitsumfeld.
Vielen neuen aber auch gestandenen Führungskräften sind Mitarbeitergespräche ein Greuel. Sehr häufig, weil sie unsicher sind im Umgang mit den Reaktionen ihrer Mitarbeiter, die entweder in Tränen ausbrechen oder wütend werden. Aber auch die Ansprache kritischer Themen stellt für viele Führungskräfte immer wieder aufs Neue eine Herausforderung dar.
Wer sich selbst gut organisieren und strukturiert arbeiten kann, der kann auch die Mitarbeiter besser dazu anleiten. Oft verzetteln wir uns, weil wir unsere Ziele nicht mehr im Blick haben oder vielleicht nicht immer wissen, was wir im Grunde erreichen wollen. Deshalb ist es wichtig, dass sich angehende oder auch gestandene Führungskräfte klar darüber werden, was sie erreichen sollen und/oder wollen.
Dann erst greifen die verschiedenen Zeitplansysteme. Sie alleine helfen allerdings nicht, wenn ich nicht weiß wie ich meine Prioritäten setzen und auch durchsetze als auch Zeitfresser oder Störfaktoren ausschalte.
Aufgrund steigender Ansprüche an Pflegeeinrichtungen und Kliniken, steigt der Druck auf Leitungskräfte und MitarbeiterInnen im Umgang mit den zunehmenden Erwartungs-haltungen von BewohnerInnen, PatientInnen und Angehörige an das jeweilige Haus.
Wie gehe ich mit diesen Herausforderungen um? Wo grenze ich mich ab? Wie reagiere ich souverän und professionell bei Beschwerden, Wünschen und Bedürfnissen? Muss ich unbedingt jeden Anspruch von BewohnerIn- nen, PatientInnen und Angehörigen zufrieden stellen?
Die Arbeit mit und an BewohnerInnen wie PatientInnen ist anspruchsvoll und herausfordernd. Anforderungen und Arbeitspensum steigen kontinuierlich. Besonders soziale Berufe wie im pflegenden Bereich verlangen von MitarbeiterInnen viel Engagement, Zuwendung und Empathie. Doch wer kümmert sich um die Personengruppe, wenn diese selbst Hilfe und Unterstützung benötigt? Selbstpflege ist eine notwendige Fähigkeit, die präventiv aufgefrischt werden muss.
Präventives Stressmanagement wendet sich vorwiegend an Pflegepersonal, das keine größeren gesundheitlichen Probleme aufweist, mit dem Ziel deren Gesundheit zu erhalten und zur Vorbeugung von Burn-out. Im Schwerpunkt geht es um allgemeine Aspekte der Psychohygiene im Rahmen eines gesundheitsorientierten Arbeitsstils.
Pflege ist Gefühlsarbeit. In der Eins-zu-Eins-Arbeit kann es dabei zu Gefühlen von Ohnmacht und Überlastung kommen. Die innere Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Situationen zu stärken bzw. aufrecht zu erhalten ist Maßgabe unserer Trainingsmaßnahmen.
Konkret geht es um den Auf- und Ausbau der Fähigkeit zu einer inneren Stärke und Widerstandskraft gegenüber den komplexen Anforderungen der Arbeitswelt in der Pflege. Außergewöhnliche Belastungssituationen und Krisen fordern neue Denk-, Handlungs- und Lösungsmuster. Sie gehören zu unserem Leben dazu.
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